Private Altersvorsorge auch in der Schweiz immer wichtiger

Das Bundesamt für Statistik hat eine Prognose für die Schweizer Bevölkerung herausgegeben, nach der es zwischen 2005 und 2035 zu einer Alterung der Bevölkerung und schon ab 2015 zu einem Rückgang der Erwerbstätigen kommen wird. Diese Entwicklung bringt auch Konsequenzen für die jungen Generation mit sich, weil sie sowohl mit besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt rechnen können als auch eine Mehrbelastung im Sozialsystem tragen müssen und für sich selbst Einschnitte im Alter in Kauf nehmen zu haben. Darüber hinaus nagt der Zahn der Zeit auch an der Kaufkraft des Schweizer Franken: Aus 1000 Schweizer Franken Kaufkraft bleiben bei einer jährlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent nach 30 Jahren nämlich nur 639 Schweizer Franken übrig, ab 2,5% reduziert sich der Betrag auf unter die Hälfte. Wie kann also den Herausforderungen im Alter begegnet werden und welche Möglichkeiten sind wirklich sinnvoll und bezahlbar?

Beratung einholen

Bevor Sie sich für Formen der Privaten Altersvorsorge entscheiden, sollten Sie Ihre Lebenssituation weitestgehend überblicken. Lassen Sie sich nicht nach Feierabend oder am Wochenende zu einer Unterschrift unter Verträge drängen, die alle Eventualitäten absichern wollen oder mit großspurigen Rendite-Versprechungen aufwarten. Viel wichtiger ist, was Sie als notwendig empfinden und worauf Sie im Alter verzichten werden können. Auch lohnt immer die Einholung einer objektiven Beratung, um ein maßgeschneiderte Lösungen zu finden. Ihr BZ Berater Zentrum hilft Ihnen gerne weiter.

Versorgungslücke

Wer seinen Lebensstandard aus seiner beruflichen Zeit halten möchte, muss die Kaufkraft seiner sinkenden Rente und wachsende Lebenshaltungskosten einkalkulieren. Dadurch wird die staatliche Altersvorsorge nur eine Säule Ihrer Erträge im Ruhestand sein. Zusätzlich sind schon während der Berufstätigkeit Investitionen in Immobilen und anderer Vermögensaufbau, wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Sparanlagen, Investmentfonds und Versicherungen notwendig.

Der passende Vermögensaufbau

Für maßgeschneiderte Lösungen ist Einiges zu beachten:

  • Rendite. Spekulationen und nicht festgelegte Zinssätze bieten unsicheren, bisweilen aber höheren, Profit. Bei festen Zinsen kann der Gewinn bei Vertragsschluss genau berechnet werden. Zu beachten sind auch Kosten für Depot und Steuern, die Ihre Rendite verringern.
  • Risiko. Eine höhere Rendite geht mit einem höheren Risiko einher. Optionsscheine und Aktien können einerseits zwar viele Taler in die Kasse spülen, andererseits können Sie aber auch zum Totalverlust führen.
  • Liquidität: Drohen unerwartete finanzielle Engpässe, ist es von Vorteil schnell auf Rücklagen zugreifen zu können. Tagesgeldkonten bieten dieses. Hingegen bringt die vorzeitige Auflösung von Festgeld Wertverluste und Stornogebühren mit sich. Wenn der Aktienkurs niedrig ist und Sie diese schnell veräußern müssen, können enorme Wertverluste entstehen.
  • Entscheiden Sie sich daher immer nur für Anlageformen, die Ihrem Sparziel, Ihrer Risikobereitschaft und Ihren Gewinnerwartungen entsprechen. Das BZ Berater Zentrum steht Ihnen bei der Entscheidungsfindung gerne zur Seite.

Artikelbild: Rainer Sturm  / pixelio.de

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