Bundesanleihen

Bundesanleihen sind Wertpapiere festverzinslicher Form. Die Bundesrepublik Deutschland gibt diese als Staatsanleihen heraus. Sie stellen eine Alternative für den Bund dar seine Haushaltsdefizite zu finanzieren.

Eine Bundesanleihe kann für einen Zeitrahmen von 10 bis 30 Jahren aufgenommen werden. Die Börsennotierung erfolgt wie bei allen verzinslichen Wertpapieren in Prozent des Nominalwertes (Nennwert). Es gibt inzwischen ebenfalls Bundesanleihen, die an die Inflationsrate Deutschlands gekoppelt werden. Die Wertpapiere können beim Bund über die Deutsche Finanzagentur GmbH oder über die Börse gekauft werden. Abgestoßen werden sie vor der Endfälligkeit aber nur über die Börse. Die Verwahrung der Papiere erfolgt bei der Bank, Kreditgenossenschaften oder direkt bei entsprechenden Einrichtungen des Bundes.

Als Bundesobligationen werden Bundesanleihen bezeichnet, die über einen Zeitraum von nur fünf Jahren geschlossen werden. Auch hierbei handelt es sich um Staatsanleihen.

Allgemein sind Bundeswertpapiere für den empfehlenswert, der längerfristige Anlageziele hat und auf den Anlagebetrag über viele Jahre hinweg nicht angewiesen ist.

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