Festgeld

Ein Festgeldkonto sollte man dann als Geldanlage wählen, wenn man sein angelegtes Geld kurzfristig bis mittelfristig wieder benötigt. Ein Festgeldkonto bietet viele Möglichkeiten, ist deshalb sehr flexibel was die Handhabung angeht und ist schnell verfügbar. Ein Festgeldkonto ist ideal für Kunden, die Wert auf hohen Profit legen, die eine einfach aufgebaute Anlage haben möchten und keine Gebühren zahlen möchten.

Das Prinzip ist einfach: Zuerst zahlt man als Anleger einen bestimmten Betrag auf ein Festgeldkonto ein, wobei die Einlage dann über einen fest vereinbarten Zeitraum mit einem Zinssatz verzinst wird, welcher ebenfalls schon vorher feststeht. Man weiß also ganz sicher, wie sich der Zins über die Jahre entwickelt.

Eine Übersicht über die Zinsenangebote und Laufzeit hilft bei der Auswahl der Bank, bei der man ein Festgeldkonto eröffnen möchte, denn die Konditionen für Festgeld sind nicht bei allen Banken gleich. Diese Übersicht kann man sich leicht im Internet beschaffen und ermöglicht eine Festgeldanlage, die den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Außerdem sollte man bei einem Festgeldkonto vorher prüfen, ob der gewünschte Anbieter einen Mindesteinlagebetrag fordert, denn falls man über weniger Kapital als die Mindestsumme verfügt, wird die Auswahl der Anbieter kleiner, wobei die Konditionen aber nicht unbedingt schlechter werden müssen. In der Regel liegen Mindesteinlagesummen bei 2.500 Euro oder 5.000 Euro.

Man sollte auch prüfen, ob das Kreditinstitut, für das man sich entschieden hat, seinen Sitz in Deutschland hat und dem Einlagensicherungsfonds angehört, denn nur dann ist das Kapital bei einer möglichen Insolvenz der Bank voll geschützt.

Oft bekommt man Zinsen von 4 % bis 6 % versprochen, aber bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass dieser Zinssatz meistens nur für eine kurze Zeit von 6 Monaten garantiert wird und die Zinsen danach nur noch gering sind, sodass die Hälfte des eingezahlten Geldes in Fonds investiert werden muss, was sehr teuer ist. Also handelt es sich hierbei nicht um ein Festgeldkonto, sondern um einen Werbegang. Auch halten viele Banken nicht das anfängliche Zinssatz-Niveau und senken ihn nach einiger Zeit ab.

Die Investition in Festgeld bringt noch einen weiteren Nachteil mit sich, denn das Geld, dass man auf dem Konto fest anlegt, steht dem Anleger erst nach Ablauf der vereibarten Zeit wieder zur Verfügung. Wenn man aber schon vorher auf das Geld zurückgreifen möchte, muss man der Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen

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