Festgeld Sicherheit

Immer mehr Menschen in Deutschland leben zurecht in ständiger Angst um ihre Altersbezüge und damit um einen sorgenfreien Lebensabend: Die Regierung hat längst zugegeben, dass das System der staatlichen Rente nicht ausreichen wird.
Die Beiträge steigen zwar, dienen allerdings lediglich der Versorgung einer Vielzahl von Menschen, die in diese Systeme nichts einbezahlt haben,dennoch aber versorgt werden wollen und auch müssen.

Betriebliche Altersbezüge stehen ständig auf dem Prüfstand und werden bei einem Fortdauern des Mitwirkens der FDP in der Regierung ohne Zweifel in absehbarer Zeit gestrichen, um die Profite der Unternehmen zu steigern.
Ein immer größerer Teil der Bevölkerung befindet sich zudem in befristeten Arbeitsverhältnissen, was den Abschluss langfristiger Renten- und Lebensversicherungen zusätzlich ausgerechnet für die Bevölkerungsgruppe erschwert, die im Alter darauf angewiesen sein wird. Als Resultat wird bereits heute beinahe die Hälfte der Lebensversicherungen vorzeitig gekündigt: Ein enormes Geschäft für die Banken, ein riesiger Verlust für die Bevölkerung.

Alternativen zu staatlichen oder langfristigen Anlagen sind meist spekulativer Natur und bergen immense Risiken, wie die ständigen Börsencrashs beweisen. Gold als ewig wertbeständige Anlage ist derzeit unerschwinglich teuer.
Festgeld als Sicherheit steht daher hoch im Kurs.

Festgeld war immer schon eine solide Anlage: Es ist relativ rasch verfügbar und kann in extremen Notfällen auch sofort als Sicherheit für einen Kredit verwendet werden.
Die Verzinsung liegt deutlich über der auf einem herkömmlichen Sparbuch und hat meist die jährliche Inflationsrate zumindest abgedeckt, meist aber sogar übertroffen.

Derzeit ist Festgeld als Sicherheit von zwei Problemstellungen überschattet: Die immense Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland sowie der drohende wenn nicht bereits eingetretene Staatsbankrott des EU-Mitgliedslands Griechenland.
Die griechischen Regierungen haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten den Rest der Welt und vor allem den Rest Europas über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes belogen.
Europa steht nun vor der Aufgabe, das Mitglied der Gemeinschaftswährung, das diese Mitgliedschaft nur durch ein Geflecht von Lügen und Betrügereien erschlichen hat, zu retten, um die gemeinsame Währung nicht zu gefährden.
Dies kann Auswirkungen auf den Kurs des Euro haben, den die Anleger von Festgeld zu spüren bekommen werden.
Noch schlimmer wäre ein griechischer Alleingang, der dazu führen könnte, dass der Balkanstaat im Alleingang neues Geld druckt.
Festgeld in Euro droht also in jedem Fall von einer Inflation betroffen zu sein.

Auf der anderen Seite steht der künstlich niedrig gehaltene Zins in Zusammenhang mit den Rettungsaktionen zugunsten eines unfähigen Bankensystems.
Während sich auf der einen Seite eine Inflation den Weg bahnt, werden die Zinsen für Festgeld und andere Zinsen mit staatlicher Hilfe niedrig gehalten, damit die Banken einander Geld leihen können, das von der Bevölkerung aufgebracht werden muss.

Immerhin stehen Festgeldeinlagen bis zu einem gewissen Betrag unter dem staatlichen Rettungsschirm und sind somit nicht ganz so anfällig für die Auswirkungen des globalen Spekulationsglücksspiels wie andere Formen der Geldanlage.

Die Zukunft in Bezug auf sichere Geldanlagen ist ungewisser denn je.
Festgeld scheint zu den sichersten Anlagen in einer ungewissen Welt zu werden.

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