Infrastrukturfonds – worauf sollte man achten?

Ein Investment in Infrastrukturprojekte ist aufgrund der enormen Summen für Privatpersonen nur über spezielle Fonds möglich. Über Infrastrukturfonds werden Straßen und Brücken, aber auch Telekommunikationsnetze, Stromtrassen und Abwasseranlagen gebaut. Allerdings gibt es auch bei diesem Investment eine ganze Reihe an Dingen zu beachten, damit die Beteiligung am Ende nicht auf Sand gebaut ist.

Grundregeln für eine Beteiligung

Infrastrukturfonds werden gegründet, um Kapital bei Investoren zur Finanzierung konkreter Projekte einzusammeln. Dafür bekommt der Investor Fondsanteile mit der Aussicht auf eine gute Rendite. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die Fondsgesellschaft nach Möglichkeit nicht erst seit gestern am Markt aktiv ist. Vor allem die bisherigen Aktivitäten und die persönliche Qualifikation des Fondsmanagers sollten genauer unter die Lupe genommen werden. Die Kosten für den Erwerb und die Veräußerung der Fondsanteile sollten immer in die Kalkulation mit einbezogen werden. Weiterhin ist es von Bedeutung, das zu finanzierende Projekt näher zu beleuchten: In welchen Bereich wird investiert? Ist es eine langfristige Investition in die ökonomische und soziale Versorgung? In welchen Regionen werden die Projekte realisiert? Gibt es dort wirtschaftliche oder politische Unwägbarkeiten? All diese Fragen sollten möglichst vor einem Investment in geschlossene Infrastrukturfonds geklärt werden. Darüber hinaus ist es auch wichtig, das Engagement auf verschiedene Projekte zu verteilen – durch die Streuung kann man das Risiko für Verluste deutlich minimieren.

Worauf noch zu achten ist

Bei der Verteilung des Risikos bietet es sich natürlich auch an, in einen Dachfonds zu investieren. Diese Fonds sind an verschiedenen Infrastrukturprojekten beteiligt. Allerdings bietet die Beteiligung an offenen Fonds eine nicht so hohe Rendite wie bei einer direkten Beteiligung an geschlossenen Fonds. Auf diese Weise ist aber im Marktsegment der Infrastrukturfonds für jeden Geldbeutel etwas dabei. Gerade beim Investment in Infrastrukturfonds kommt es auf eine hohe Stabilität an. Vor allem langfristig orientierte Anleger werden auch auf eine geringe Volatilität achten. Mit der Volatilität wird die Schwankungsbreite des Wertes am Markt bezeichnet. Durch Investitionen in weitgehend konjunkturunabhängige Bereiche im Infrastrukturmarkt wie Energie oder Straßenbau wird ein hohes Maß an Investitionssicherheit erreicht. Der sicherheitsorientierte Anleger wird also einen Teil seines Engagements in solche Projekte investieren.

Infrastrukturfonds – eine langfristige Anlage

Mit Infrastrukturfonds wird eine Vielzahl an gemeinschaftlichen Projekten etwa im Bereich der Energieversorgung (weitere Infos dazu gibt es hier) und des Transports realisiert. Auch Krankenhäuser und Schulen kann man auf diese Weise finanzieren. Folglich sind Investitionen in die Infrastruktur in der Regel langfristig angelegt und bieten ein hohes Maß an Sicherheit.

Artikelbild: GG-Berlin  / pixelio.de

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