Tagesgeld

Eine gute Möglichkeit der Geldanlage ist ein Tagesgeldkonto, bei welchem verglichen mit herkömmlichen Konten das Geld jederzeit verfügbar ist. Ein Tagesgeldkonto hat viele Vorteile: Höhere Zinsen, tägliche Verfügung über das gesamte Guthaben und bessere Verzinsung als bei Girokonten oder Sparbüchern. Es eignet sich also für Kunden, die aus geschäftlichen oder privaten Gründen ständig viele liquide Mittel auf dem Girokonto bereithalten müssen. Außerdem ist ein Tagesgeldkonto kostenlos und wird von vielen Banken angeboten.

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Normalerweise ist ein Tagsegeldkonto gebührenfrei und viele Kreditinstitute garantieren die Zinsen bereits ab dem ersten Euro, der auf das Konto eingezahlt wird. Aufgrund der niedrigen Leitzinsen ist die Verzinsung (wie bei allen Anlageformen) nicht besonders hoch, aber dennoch sehr viel höher, als bei anderen Anlageformen, die täglich verfügbar sind.

Bei der Auswahl des Kontos muss man den jährlichen Zinssatz und den Interwal, in dem die Zinsen auf dem Konto gutgeschrieben werden werden, beachten. Wegen des Zinseszinseffektes wird hier die monatliche Gutschrift empfohlen, wobei es aber auf die Kombination aus Zinshöhe und Gutschriftinterwal ankommt. Man sollte bei täglichem Nutzen des Kontos aber auch auf eine Onlinebanking- Funktion achten, da diese das Verschreiben von Geldern zwischen Giro- und Tagesgeldkonto erleichtert. Außerdem ermöglicht diese Funktion auch die Kontrolle über das Konto, da die meisten Tagesgeldkonten nicht über eine EC-Karte verfügen. Möchte man über große Summen auf dem Tagesgeldkonto verfügen können, empfiehlt es sich ein kostenpflichtiges Konto mit höherer Verzinsung zu wählen.

Die Zinsen unterliegen grundsätzlich der Zinsertragssteuer von 30 %. Aber auch hier ist es möglich Steuern zu sparen, indem man an das kontoführende Kreditinstitut einen Sparerfreibetrag stellt, wobei das maximale Freistellungsvolumen, das sich aus Sparerfreibetrag und Werbungskostenpauschale zusammensetzt, für Unverheiratete 1.421 Euro und für Verheiratete bei gemeinsamer Veranlagung 2.842 Euro beträgt. Durch einen solchen Freistellungauftrag wird dem Kreditinstitut mitgeteilt, bis zu welcher Höhe man ihm Kapitalerträge steuerfrei auszahlen soll. Der Anleger kann dieses Sparerfreibetrag frei auf alle Anlageformen und Kreditinstitute, bei welchen er Konten oder Depots unterhält. Aber insgesamt darf der Maximalbetrag nicht überschritten werden.

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