Aktuelle Top-Konditionen für die Baufinanzierung

So niedrig wie heute waren die Zinsen noch nie. Günstige Voraussetzungen also für alle, die den Bau eines Eigenheims planen. Trotz der günstigen Zinsentwicklung ist ein gründlicher Angebotsvergleich bei der Finanzierung einer Immobilie wichtig. Schließlich liegt der Zinsunterschied zwischen manchen Banken bei bis zu 0,5 Prozent.

Baufinanzierung: Geschäft zwischen Bank und Kunde

Um den Bau eines Eigenheims zu finanzieren, benötigen die meisten Bauherren einen Kredit. Wer sich beim Baugeld die Zinsentwicklung der letzten Jahre ansieht, muss feststellen, dass die Konditionen für Bauherren  stetig besser werden. Dennoch sollte man sich nicht nur von der Hausbank, sondern auch von mindestens drei, besser noch fünf verschiedenen Banken oder Sparkassen ein Angebot erstellen lassen. Selbst ein Zinsunterschied von 0,5 Prozent bedeutet bei einer Kreditsumme von 100.000 Euro einen Betrag von etwa 3.500 Euro.

Banken sind ebenfalls an einem guten Geschäft interessiert. Normalerweise erwarten sie einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Gesamtsumme. In Einzelfällen kommt  aber auch eine Finanzierung ohne Eigenkapital in Frage. Dabei sollte der monatliche Ratenbetrag nicht  höher als 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen. Da die meisten Banken mit einem bestimmten Spielraum arbeiten, was die Bedingungen für den Kredit angeht, führt ein wenig Verhandlungsgeschick auf Seiten des Bauherrn oft zu einem besseren Angebot. Gute Argumente für eine erfolgreiche Verhandlung sind  Angebote anderer Anbieter, die bessere Konditionen bieten.

Die Verhandlungen mit der Bank sollte man am besten in Begleitung einer anderen Person führen. Experten raten, dass dabei nur eine Person das Gespräch führt, die andere dagegen nur zuhört. Seriöse Banken lassen ihren potentiellen Kunden übrigens einige Tage Zeit, um das Angebot zu überdenken.

Länge der Zinsbindung ist abhängig vom Zinsniveau

Ob man sich für eine lange oder kurze Zinsbindung entscheidet, hängt in erster Linie vom aktuellen Zinsniveau ab. Unter einem hohen Zinsniveau versteht man Zinssätze von über 8,5 Prozent. Wer zu solchen Konditionen einen Baukredit abschließt, sollte auf eine günstigere Zinsentwicklung hoffen und eine Zinsbindung wählen, die nicht länger als fünf Jahre dauert. Zurzeit befindet sich das Zinsniveau auf einem historischen Tiefstand, was für eine möglichst lange Zinsbindung spricht. Viele Banken bieten einen noch niedrigeren Zinssatz bei einer kurzfristigen Zinsbindung an. Das bedeutet aber ein erhöhtes Risiko für finanzielle Krisenzeiten. Bei dem aktuellen Niedrigzins ist daher eine Zinsbindung von 15 bis 20 Jahren empfehlenswert. Die lange Zinsbindung hat außerdem noch einen unschätzbaren Vorteil für den Kreditnehmer: Er kann den Kredit bereits nach 10 Jahren mit einer Frist von sechs Monaten kündigen. Die Möglichkeit der frühzeitigen Kündigung hat dabei nur der Kreditnehmer, nicht die Bank.

Artikelbild: Thorben Wengert  / pixelio.de

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