Erfolgsfaktoren beim Unternehmensverkauf

Wenn ein Unternehmen verkauft werden soll, dann ist das für alle Beteiligten, Käufer wie Verkäufer, ein schwieriges Geschäft, bei dem nicht nur unterschiedliche Vorstellungen, sondern auch Erwartungen aufeinander prallen. Umso wichtiger ist es, für Ihren Erfolg als Verkäufer vorzusorgen und einige Erfolgsfaktoren beim Unternehmensverkauf zu kennen.

Vorbereitung zum Unternehmensverkauf

Die Entscheidung ein Unternehmen zu verkaufen, fällt meist nicht schnell. Wenn sie aber gefallen ist, dann begehen viele Unternehmer einen Fehler: Sie werden zu ungeduldig und wollen alles möglichst schnell hinter sich bringen. Damit das Unternehmen aber beim Verkäufer im möglichst besten Licht da steht, müssen Sie einige Vorbereitungen treffen. In der Praxis bedeutet das für Sie:

  • Genügend Zeit lassen. Am besten Sie erstellen einen Zeitplan, der alles beinhaltet, was Sie vor dem Verkauf noch tun müssen.
  • Mehrere Interessenten finden. Verlassen Sie sich nicht auf nur einen potenziellen Käufer. Suchen Sie mehrere und führen Sie die Verhandlungen gleichzeitig.
  • Klare Preisvorstellungen und realistische Aussagen definieren. Es kann helfen, wenn Sie einen Vergleich zu ähnlichen Unternehmen in Ihrer Branche ziehen. Oft werden utopische Preise von Unternehmern vorgeschlagen oder Aussagen zum Geschäft künstlich beschönigt. Das kommt nie gut an.

Der Unternehmensverkauf an sich

Haben Sie einen interessanten Kandidaten gefunden, dann sollten Sie für die Gespräche einen neutralen Berater engagieren. Er kann nicht nur dabei helfen, dass die Verhandlungen ruhig und sachlich ablaufen, er handelt meist auch die besten Kompromisse aus.
Auch der Zeitpunkt des Verkaufs und der Beginn von Verhandlungen kann eine wichtige Rolle spielen. Wenn Sie in einem Branche arbeiten, sie saisonbedingt Schwankungen unterliegt, sollten Sie diese Arbeiten in eine Zeit legen, in der Ihr Unternehmen gut beschäftigt ist. Anders herum eignen sich betriebsfreie Zeiten kaum für den Verkauf, da viele potenzielle Käufer das Unternehmen auch besichtigen wollen.
Sind alle Hindernisse aus dem Weg geräumt, bleibt für Sie als Unternehmer noch eine wichtige Aufgabe zu tun: Sie müssen Geheimhaltung waren. Werden Gerüchte über den möglichen Verkauf laut, dann kann es vorkommen, dass Mitarbeiter, Zulieferer und auch Kunden dies falsch verstehen und aus Angst vor einem drohenden Konkurs Ihres Unternehmens die Arbeit niederlegen oder nicht mehr bei Ihnen einkaufen. Gerade in dieser wichtigen Phase machen Sie sich damit oft nur unnötigen Stress und rücken Ihr Unternehmen ab von dem Image, dass sie gerne für den Käufer aufbauen möchten.

Bild: Artikelbild: GG-Berlin

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